Wolfsburg aktuell

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21. März 2019
von Wobsi
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Wahlrecht für EU-Bürger und EU-Bürgerinnen

Stadt verschickt jetzt rund 8.900 Schreiben

In den kommenden Tagen erhalten rund 8.900 in Wolfsburg lebende und wahlberechtigte Bürger aus den übrigen 28 EU-Staaten Post von der Stadt Wolfsburg in Sachen Europawahl 2019. In diesen wird darauf hingewiesen, dass sich das Wahlrecht auch in Wolfsburg ausüben lässt. EU-Bürger haben nämlich die Entscheidungsfreiheit, ob sie in ihrem Herkunftsland oder aber an ihrem Wohnort in Deutschland wählen. Auf jeden Fall darf das Wahlrecht nur einmal und persönlich ausgeübt werden. EU-Bürger aus den übrigen Mitgliedstaaten können deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlaments nur dann wählen, wenn sie einen Eintrag in das hiesige Wählerverzeichnis ausdrücklich beantragen. Die Beantragung muss bis zum 5. Mai erfolgen. Im Laufe des Monats März sind bereits mehr als 50 neue Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der Stadt Wolfsburg eingegangen. Gegenwärtig sind in Wolfsburg rund 400 Personen aus den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union als wahlberechtigt eingetragen. In diesen Fällen erfolgt eine Eintragung in das Wählerverzeichnis automatisch. Ein erneuter Antrag ist nicht erforderlich. Soweit wahlberechtigte EU-Bürger aus Wolfsburg Zweifel haben, ob sie in Wolfsburg bereits für das Wählerverzeichnis registriert sind, können sie das mit dem Wahlamt der Stadt im Rathaus B, Porschestraße 49, Zimmer B 041 bis B 042 klären. Telefonische Anfragen nimmt das Servicecenter unter der Behördenrufnummer 115 entgegen. Die speziellen Antragsformulare für die Eintragung in das Wählerverzeichnis können im Wahlamt angefordert werden. Die Formulare sind auch online im Internet unter www.bundeswahlleiter.de verfügbar. Weitere Informationen in allen Amtssprachen der Europäischen Union finden sich ebenfalls im Internet unter www.bmi.bund.de/europeans-vote-in-germany.

19. März 2019
von Wobsi
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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Berufliche Orientierung für junge Menschen im sozialen Bereich

Die Jugendförderung der Stadt bietet innerhalb der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zwölf Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Angelegt ist das FSJ auf zwölf Monate ab 1. September. Es richtet sich an junge Menschen bis 27 Jahre, die die Vollschulzeitpflicht absolviert haben, kontaktfreudig sind sowie über Einfühlungsvermögen verfügen und insgesamt Interesse an der Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ haben. Der FSJ-Einsatz orientiert sich an den üblichen Dienstzeiten bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. Das Arbeitsfeld kann unter anderem auch Sondermaßnahmen wie Wochenendfahrten, Abendveranstaltungen oder Stadtteilfeste beinhalten. Die Einsatzmöglichkeiten sind innerhalb der Freizeit und außerschulischen Bildung junger Menschen in Kinder- und Jugendeinrichtungen im gesamten Stadtgebiet, auf Aktivspielplätzen, dem Mehrgenerationenhaus oder im Ganztag an Offenen Ganztagsschulen. Weitere Informationen zu den Einrichtungen sind online unter www.wob4u.de einsehbar. Neben den vielseitigen Tätigkeiten in den jeweiligen Einrichtungen besuchen die FSJler 25 Bildungstage mit verschiedenen Themenschwerpunkten, wie etwa Zukunftsplanung, Nachhaltigkeit, Demokratisches, Soziales oder Ökologisches Lernen. Dabei aber soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, wie durch gemeinsame Aktionen oder Fahrten.

Bewerbungsschluss ist am 25. April. Die Jugendförderung freut sich über zahlreiche Bewerbungen an: Geschäftsbereich Jugend, Pestalozziallee 1a, 38440 Wolfsburg. Pressekontakt: Kommunikation, Monia Meier, Tel. (05361) 28-1768

15. März 2019
von Wobsi
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Greta Thunberg und die Jugend der Welt

Greta Thunberg Foto dpa

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“

Jetzt nehmen auch die Wolfsburger Schülerinnen und Schüler an der allwöchentlichen Demonstration für Klimaschutz und für eine saubere Zukunft teil, Demonstrationen, die mittlerweile in immer mehr Ländern Europas und in der Welt statt finden. Die Wolfsburger zeigen gelebte lebendige Demokratie. Ja, und sie schwänzen die Schule, und sofort erhebt sich manch strafender Zeigefinger. Ob der sich auch erhebt, wenn immer mehr Schulunterricht ausfällt, den die Schulen zu verantworten haben? Stolz können wir sein über dieses Engagement in unserer Stadt!

14. März 2019
von Wobsi
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COMPACT informiert – Infos für Umweltbewusste

„Was der Biene schadet, muss vom Markt“, versprach CDU-Agrarministerin Julia Klöckner vor einem Jahr.[1] Jetzt bricht sie ihr Wort: Eine ihr unterstellte Behörde hat 18 neue Ackergifte zugelassen.[2] Darin stecken Glyphosat und Cyantraniliprol – tödliche Stoffe für Bienen. Klöckner schafft einfach Fakten. Ohne die benötigte Zustimmung des Umweltbundesamtes. Ganz klar ein Rechtsbruch.[3]

So sabotiert die Union den Glyphosat-Ausstieg. Denn: Die Zulassung der Pestizide gilt zwar zunächst nur bis Jahresende. Aber danach kann die Verbraucherschutzbehörde sie einfach verlängern – ohne das Umweltbundesamt jemals wieder zu fragen.[4] Geht diese dreiste Masche durch, könnte Klöckner etliche weitere Pestizide ungeprüft auf den Markt hieven.[5]

Mit einem Appell wollen wir Klöckner an ihr Versprechen erinnern. Wenn 100.000 und mehr Menschen unterzeichnen, konfrontieren wir die Ministerin mit ihren eigenen Worten. Ihr Zitat zum Schutz der Bienen drucken wir auf Plakatwände und stellen sie rund ums Agrarministerium auf – dazu die Zahl der Unterschriften gegen Glyphosat und Co. Bitte unterzeichnen Sie dafür unseren Appell!

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8. März 2019
von Wobsi
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Im Fußball und im Zusammenleben:

Gegen Ausgrenzung – für Vielfalt

Foto: Stadt Wolfsburg / Fanprojekt

VfL Wolfsburg und Fanprojekt veranstalteten Workshop gegen Homophobie Im Rahmen der diesjährigen Vielfaltswochen des VfL Wolfsburg und des Fanprojekts der Stadt Wolfsburg fand kürzlich ein Workshop für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VfL zum Thema „Que(e)rDENKEN! – Sexismus und Homophobie im Fußball“ statt. Antje Arnds vom Fanprojekt als Expertin zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie Björn Ferneschild, Abteilung Corporate Social Responsibility des VfL Wolfsburg, moderierten das Treffen im „Grün-Weißen-Klassenzimmer“ des VfL. Ziele des Workshops waren die interne Aufarbeitung des Themas sowie die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Geschlechtsidentität“, „Diversität“ oder „Gendersternchen“ – diese und weitere Begriffe sowie ihre Bedeutung wurden zunächst in einem Warmup erklärt.

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6. März 2019
von Wobsi
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Auftakt für die Brunnensaison

Wasserspiele werden nach und nach in Betrieb genommen

Bald sprudelt es in Wolfsburg wieder richtig. In den kommenden Wochen sollen nach und nach sämtliche der rund 30 Brunnen angestellt werden. Zunächst werden die einzelnen Wasserspiele jedoch von Schmutz und Laub gereinigt und auf ihre Funktion hin getestet. Wo Reparaturen notwendig sind, wird später angestellt. Allerdings soll bis Anfang April die Vielzahl der Brunnen möglichst funktionieren. „Die Anlagen werden in Betrieb genommen, weil mit stärkeren Frösten, die die Technik schädigen könnten, nicht mehr gerechnet wird“, erklärt Oliver Iversen, Leiter des Geschäftsbereiches Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich in der Woche ab dem 11. März an den Brunnen in der Porschestraße – Wasserlandschaft und Gezeitenbrunnen in der Fußgängerzone sowie Grabschhand und Orgel auf dem Rathausvorplatz. Die Hülle des Pfauenbrunnens an der Markthalle soll in der Woche ab 19. März demontiert werden.

Bildunterschrift: Brunnen in der Porschestraße (2018). Foto: Stadt Wolfsburg

6. März 2019
von Wobsi
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Wanderausstellung im Stadtmuseum

Das Braunschweigische Land im Nationalsozialismus

Die nationalsozialistische Diktatur gehört zu den intensiv erforschten Abschnitten deutscher Geschichte. Und doch fällt es vielen, vor allem jüngeren Menschen schwer, die Geschehnisse mit ihrer engeren Heimat in Verbindung zu bringen. Hier setzt die Wanderausstellung »Das Braunschweigische Land im Nationalsozialismus« an, die vom 2. April bis 16. Juni bei freiem Eintritt im Stadtmuseum Wolfsburg zu sehen ist: Zum dritten Mal betrachtet die AG Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft auf diese Weise eine historische Epoche aus konsequent regionalem Blickwinkel. Die Ausstellung widmet sich auf 32 großformatigen Text-Bild-Tafeln den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Infrastruktur. Sie nimmt dabei lokale Ereignisse, Bauwerke und Personen in den Fokus, die, einem Mosaik gleich, ein Bild des Landes während der NS-Zeit ergeben. Berücksichtigt werden alle aktuellen Mitglieder der Braunschweigischen Landschaft – die Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter sowie die Landkreise Helmstedt, Wolfenbüttel und Peine – aber auch ehemalige Landesteile wie die Landkreise Holzminden oder Blankenburg.

Bildmaterial: BSL Steimker Berg – Versuchsfahrzeug in der Siedlung Steimker Berg, dem für künftige Führungskräfte bestimmten ersten Bauabschnitt der „Stadt des KdF-Wagens“ (Foto: Walter Krone / Quelle: IZS Wolfsburg)

4. März 2019
von Wobsi
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Sturmtief über Niedersachsen

Es traf wieder einmal verstärkt den  Bahnverkehr. So waren die Strecken zwischen Meinersen und Leiferde  wie auch zwischen Fallersleben und Gifhorn vorübergehend gesperrt gewesen.

Das stürmische Wetter soll noch anhalten, und die Temperaturen werden sinken.

4. März 2019
von Wobsi
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Soundtrack WOB

Vier Bands spielen im Hallenbad – Kultur am Schachtweg

Zum guten Schluss der Stadtmuseums-Sonderausstellung „Soundtrack WOB“ veranstaltet das Hallenbad am Samstag, 9. März, ab 20 Uhr auf der kleinen Bühne im Kino ein Konzert mit vier Wolfsburger Bands: Intercool – Bestehend aus Olly Wiebel, Mark Sipert, Ingo Deinert und Sebastian Wietschel aus Wolfsburg. Sie gründeten sich 2016 mit einem gitarrenlastigen Musikstil mit Überraschungen und sind bereit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Disco Mutante – Die dargebotene Performance ist kompromisslos, dynamisch und direkt. Sie ergibt mit dem schrulligen „Grusel-Touch“ ein stimmiges Gesamt-bild und lässt den Funken zum Publikum schnell überspringen. Steamgenerator – ist eine Band aus der Mitte von Nirgendwo, genauer aus der kalten Stahlschmiede Wolfsburg. Musikalisch fühlt man sich im großen Universum mit Namen Doom zu Hause. Fünf Männer, von der Arbeit mürbe gemacht, sind aufgebrochen Energie zu erzeugen. Lasst Euch elektrisieren! Halle 54 – Die Hardcore Pioniere / Avantgarde aus Wolfsburg! Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 8 Euro und an der Abendkasse 12 Euro . Tickets und Infos unter www.hallenbad.de

4. März 2019
von Wobsi
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Der Frühling ist da

Kunsthandwerker im Schloss Fallersleben

Gemäß Hoffmanns Lied „Der Frühling ist da!“ begrüßen das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft am Samstag, 9. März, und Sonntag, 10. März, den Lenz mit ihrem traditionellen „Frühlingsbasar“ im Schloss Fallersleben. Kreatives Kunsthandwerk aus Wolfsburg und der Region ist im Gewölbekeller des Schlosses zu bewundern und zu erwerben. Die große Vielfalt reicht von Puppenkleidern und anderen Näharbeiten, von Gegenständen, die aus Ostsee-Treibholz gefertigt sind, über Drechselarbeiten, Keramik und Mineralien, Gartenstehlen und Frühlingskränze bis zu Marmeladen und Likören. Und wem der Frühlingsanfang noch zu winterlich ist, schaut sich bei den ausgestellten Mützen und Schals um. Vom baldigen Osterfest künden die im März blühenden Narzissen und im Schloss Fallersleben Scherenschnitt-Ostereier und allerlei Deko. Auf dem ersten Frühlingsbasar Mitte der 1990er-Jahre wurden Bücher verkauft, weil Literatur nun einmal zu Hoffmann von Fallersleben passt. Das Museum und die Hoffmann-Gesellschaft wollten auf diese unkonventionelle Weise mit den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern ins Gespräch kommen über „ihren“ Hoffmann. Im Laufe der vergangenen gut 20 Jahre veränderte sich die Nachfrage und so sind heute die Aussteller genauso „bunt“ wie der Frühling. Wie in den Anfangsjahren des „Frühlingsbasars im Schloss Fallersleben“ kommt der Reinerlös der Arbeit des Museums und der Hoffmann-Gesellschaft zugute. Und wer sich vom vielen Schauen und Stöbern eine süße Auszeit gönnen mag, kann auch dies – bei hausgemachten Kuchen in einer gemütlichen Kaffeestube. Der Frühlingsbasar im Schloss Fallersleben findet am Samstag, 9. März, von 12-18 Uhr und am Sonntag, 10. März, von 11-18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Bildunterschrift: Schloss Fallersleben im Frühling

(Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum)